Ein europäisches ISO-Labor
Synthese, Abfüllung und Kontrolle laufen in einem nach ISO zertifizierten Labor innerhalb Europas. Kein Zwischenhandel, keine unbekannte Lieferkette, keine Ware, die unterwegs die Hände wechselt.
Bei Research-Peptiden zählt nicht, was auf der Verpackung steht, sondern was im Analysebericht steht. Diese Seite zeigt, wo unsere Compounds herkommen, wie jede Charge geprüft wird und wie du das Ergebnis selbst nachlesen kannst.
Research-Peptide sind ein Markt ohne Beipackzettel. Wer hier ernsthaft arbeitet, muss belegen können, was im Fläschchen ist. Wir tun das über vier Dinge, die sich alle überprüfen lassen.
Synthese, Abfüllung und Kontrolle laufen in einem nach ISO zertifizierten Labor innerhalb Europas. Kein Zwischenhandel, keine unbekannte Lieferkette, keine Ware, die unterwegs die Hände wechselt.
Jede Charge durchläuft HPLC für die Reinheit und Massenspektrometrie für die Identität. Nicht stichprobenweise und nicht einmal pro Produkt, sondern für jede Charge einzeln.
Zu jeder Charge gehört ein Certificate of Analysis mit Chargennummer, Methode, Datum und Messwert. Nenn uns die Nummer vom Etikett, dann bekommst du das passende Dokument.
Lyophilisiert gelagert, kühl und dunkel, in neutraler Verpackung verschickt. Ein sauber synthetisiertes Peptid nützt wenig, wenn es auf dem Weg zu dir Schaden nimmt.
Der größte Teil der Research-Peptide auf dem Markt wird eingekauft, umverpackt und weiterverkauft. Jede Station dazwischen ist eine Station, an der niemand mehr genau weiß, was in dem Fläschchen gelandet ist.
Wir arbeiten mit einem festen europäischen Labor, das nach ISO zertifiziert ist. Synthese, Reinigung, Gefriertrocknung, Abfüllung und Analytik finden dort statt. Damit ist die Kette kurz genug, um jede Charge bis zum Ausgangsmaterial zurückverfolgen zu können.
Sechs Schritte, und an vier davon wird gemessen. Was durchfällt, geht nicht in den Verkauf.
Aminosäuren und Reagenzien kommen mit eigenem Prüfzeugnis herein und werden vor der Freigabe kontrolliert.
Die Aminosäurekette wird an fester Phase aufgebaut, Baustein für Baustein, in der Reihenfolge der Sequenz.
Über präparative HPLC werden Nebenprodukte und unvollständige Ketten abgetrennt. Hier entsteht die Reinheit.
Das Peptid wird lyophilisiert. Als trockenes Pulver ist es deutlich stabiler als in Lösung und lässt sich transportieren.
HPLC, Massenspektrometrie und weitere Prüfungen. Erst danach entsteht das COA und die Charge wird freigegeben.
Neutrale Box ohne Logo, gepolstert, mit der Chargennummer auf dem Etikett. Bestellt vor 15:00 Uhr, am selben Werktag raus.
Ein COA ist der Analysebericht einer bestimmten Charge. Es sagt nicht, wofür ein Compound gut ist, sondern nur, was drin ist und wie sauber es ist. Genau deshalb ist es brauchbar.
Ein COA ohne Chargennummer ist wertlos, denn dann lässt sich nicht prüfen, ob es zu deinem Fläschchen gehört. Auf diesen Punkt solltest du bei jedem Anbieter achten, auch bei uns.
Das steht daraufZwei Methoden tragen den Großteil der Aussage. Die eine sagt, wie sauber es ist. Die andere sagt, ob es überhaupt der richtige Stoff ist. Beide braucht man, keine ersetzt die andere.
Die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie trennt die Probe in ihre Bestandteile auf. Was als ein einziger scharfer Peak durchläuft, ist das Zielpeptid. Alles daneben sind Nebenprodukte. Die Reinheit ist der Anteil dieses Peaks an der Gesamtfläche.
Ein Wert von 99 Prozent heißt: 99 Prozent der detektierten Substanz ist das gewünschte Peptid. Es heißt nicht, dass das Fläschchen zu 99 Prozent aus Peptid besteht, denn Wasser und Salze werden dabei nicht mitgemessen.
Hier wird die Molekülmasse bestimmt und mit dem theoretischen Wert der Sequenz verglichen. Stimmen beide überein, ist es tatsächlich das Peptid, das auf dem Etikett steht.
Diese Prüfung ist der Grund, warum eine hohe Reinheit allein nichts sagt. Ein sehr sauber synthetisiertes falsches Peptid liefert ebenfalls einen schönen HPLC-Peak.
Weißes bis cremefarbenes Lyophilisat, klar löslich. Verfärbungen oder Rückstände deuten auf Feuchtigkeit oder einen Fehler im Prozess hin.
Nach der Gefriertrocknung wird der Wassergehalt kontrolliert. Zu viel Restfeuchte verkürzt die Haltbarkeit im Lyophilisat erheblich.
Stichprobenweise wird nachgewogen, damit die angegebene Menge pro Fläschchen auch tatsächlich enthalten ist.
Peptide sind empfindlich gegenüber Wärme, Licht und Feuchtigkeit. Als Lyophilisat halten sie deutlich mehr aus als in Lösung, trotzdem endet unsere Verantwortung nicht am Labortor.
Ungeöffnet und lyophilisiert: kühl, trocken und dunkel. Für längere Zeiträume im Gefrierschrank.
Nach dem Rekonstituieren mit bakteriostatischem Wasser: gekühlt und lichtgeschützt. Mehr dazu hier.
Eine Qualitätsseite, die nur aufzählt, was alles großartig ist, sagt wenig. Deshalb hier die andere Hälfte.
Unsere Compounds sind ausschließlich für Labor- und Forschungszwecke bestimmt. Sie sind nicht als Arzneimittel zugelassen und nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr gedacht.
Wir beschreiben, in welchen Feldern ein Compound untersucht wird. Wir sagen nicht, was es bei dir bewirkt, denn das wäre eine Aussage, die wir nicht belegen können.
Das Labor arbeitet nach ISO. Wir behaupten nicht, nach GMP für Arzneimittel zu produzieren, denn das ist ein anderer Rahmen mit anderen Anforderungen.
Wenn dir ein Anbieter etwas anderes erzählt, lohnt sich eine Rückfrage nach dem COA und der Chargennummer. Mehr dazu unter Research use only.
Auf dem Etikett deines Fläschchens steht eine Chargennummer. Schick uns diese Nummer über das Kontaktformular oder per E-Mail, dann bekommst du das passende Dokument zugeschickt. Wir geben nur das COA heraus, das tatsächlich zu deiner Charge gehört.
Der Wert stammt aus der HPLC und beschreibt den Anteil des Zielpeptids an allen detektierten Substanzen. Er sagt nichts über Wasser, Salze oder Trägerstoffe aus, die dabei nicht erfasst werden. Deshalb steht auf einem vollständigen COA neben der Reinheit auch immer die gemessene Molekülmasse.
Weil die Reinheit nur beschreibt, wie einheitlich eine Substanz ist, nicht welche Substanz es ist. Ein falsch synthetisiertes Peptid kann sehr rein sein. Erst die Massenspektrometrie zeigt, ob die gemessene Masse zur angegebenen Sequenz passt.
Ja. Ein COA gehört immer zu einer Charge, nicht zu einem Produktnamen. Eine neue Charge bedeutet eine neue Analyse und ein neues Dokument, auch wenn es dasselbe Peptid in derselben Konzentration ist.
Als trockenes Lyophilisat, kühl und dunkel gelagert, sind Peptide über einen langen Zeitraum stabil. Sobald sie mit bakteriostatischem Wasser rekonstituiert sind, verkürzt sich das deutlich und sie gehören gekühlt und lichtgeschützt aufbewahrt.
Nein. Das Labor arbeitet nach ISO, das ist der Rahmen für Prüf- und Produktionsprozesse außerhalb der Arzneimittelherstellung. GMP gilt für zugelassene Arzneimittel, und darum handelt es sich hier ausdrücklich nicht.
Dann wird sie nicht freigegeben und geht nicht in den Verkauf. Das kostet Zeit und gelegentlich führt es dazu, dass ein Compound kurzzeitig nicht lieferbar ist. Dieser Weg ist uns lieber als die Alternative.
An Werktagen antworten wir in der Regel innerhalb von 24 Stunden, und zwar von jemandem, der das Sortiment kennt.
Research use only. Ausschließlich für Labor- und Forschungszwecke, nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr. Verkauf ab 18 Jahren.